Montag, 30. März 2009  |  2006 x gelesen  |  2 Kommentare
 
David Alcaide fegte die Stars vom Brett!
 
Eurotour in Castel Volturno (Italien), Achim Gharby touch-magazine.net

Der Spanier David Alcaide hat die Italian-Open gewonnen und sichert sich damit seinen bislang größten Erfolg auf internationaler Ebene. Runner Up wurde der Eurotour-Dauerfinalist Ralf Souquet, der ihm im Finale mit 5:9 unterlagen war. Die beiden dritten Plätze gingen an den Engländer Craig Osborne und den Deutschen Marko Vogel. Dimitri Jungo scheiterte knapp am Halbfinale.

176 Teilnehmer und zahlreiche Zuschauer sahen im optimal präparierten Holiday Inn in Castel Volturno von Beginn an hochklassige Partien mit einigen Überraschungen und einem überragenden Hauptdarsteller, den nur Wenige auf der Rechnung hatten: David Alcaide!

Bis auf ein einziges Match, in dem er das vorzeitige Ausscheiden gerade noch abwenden konnte (9:8 gegen Christoph Reintjes in der Verlierer-Qualifikation), fegte er im Anschluss in der Hauptrunde wie ein Tornado über seine Gegner hinweg und machte vor keinem der großen Namen halt. Er schlug unter Anderem die amtierenden Europameister Ivica Putnik (9:5), Stephan Cohen (9:7) und Marcus Chamat (9:5) glatt und düpierte auch die erfolgsverwöhnten Superstars: Für Niels Feijen setzte es im Achtelfinale ein 9:3 und Ralf Souquet war mit dem 9:5 im Finale noch sehr gut bedient. Alcaide spielte in dem Vorort von Neapel das Billard seines Lebens und siegte letztlich hochverdient.

Grund zum Jubeln hatte auch der Deutsche Marko Vogel, der mit dem Einzug in das Halbfinale für Furore sorgte. Eine klasse Eurotour spielten auch der Schweizer Dimitri Jungo und der junge Österreicher Jürgen Jenesy. Sie scheiterten beide am Einzug ins Halbfinale. Dimitri Jungo verlor hier mit 6:9 gegen Ralf Souquet und musste, wie die Mitfavoriten Tony Drago und Daryl Peach auch, trotz einer sehr starken Leistung mit Rang 5 die Heimreise antreten. Oliver Ortmann schied bereits eine Runde zuvor knapp (8:9) gegen seinen Landsmann Nico Ottermann aus.

Bedingt durch eine Schlamperei ihrer Fluggesellschaft standen einige Spieler zur Eurotour ohne Queue da. Die Gepäckabfertigung hatte es schlicht versäumt das gesamte Hab und Gut der Reisenden beim Umsteigen umzuladen. Die Sportausrüstung blieb in Mailand hängen, für die Topspieler wie Christian Reimering, Thomas Engert und Andere bedeutete dies natürlich den Super-GAU!

Achim Gharbi
touch-magazine.net
 
 
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