Dienstag, 05. Oktober 3:45  |  1902 x gelesen  |  0 Kommentare
 
Longoni Benelux Open - Schweizer Final nur knapp verpasst -
 

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V.L.n.R. Wendy Jans (BEL), Marco Tschudi (SUI), Marko Vogel (GER), Dimitri Jungo (SUI), Niels Feijen (NED), Michael Seeger (GER), Serge Das (BEL), Christian Reimering (GER).

Bericht von Pascal Nydegger - swissbillard

Im belgischen Leuven war vom 1. bis 3. Oktober 10-Ball mit vielen Europäischen Topspielern angesagt. Leider blieb bei 53 Teilnehmern der grosse Andrang aus. Mit Weltklasse-Spieler wie Nick van den Berg, Niels Feijen, Christian Reimering, Dominic Jentsch oder unseren Schweizern Dimitri Jungo und Marco Tschudi wurde dass Turnier jedoch auf professionellem Niveau ausgetragen.

Warum die Teilnehmerzahl derart gering blieb kann nur vermutet werden. Der Turnierort liegt mit Leuven sehr Zentral, eigentlich ideal für Belgische Poolspieler und für die umliegenden Länder Holland, Luxenburg und Deutschland welche viele begeisterte Billard Cracks mit sich bringen. Das Material am Turnierort zwar eher Durchschnittlich bei hoher Luftfeuchtigkeit, jedoch kaum ein Ausschlag für die meisten guten Spieler! oder doch?
Die Frage nach der Werbung könnte gestellt werden, da im Vorfeld lediglich Werbung über Facebook und einzelne Foren zu entnehmen war. Hie und da konnte an Turnieren ein Flyer ergattert werden. Doch trotz diesen bescheidenen Werbemassnahmen waren über Facebook sicher 80% der Spieler informiert über dass Turnier.

Liegt doch der Turnierort ca. 6 Stunden von der Schweiz entfernt, nahmen erstaundlich viele Spieler aus unserer Liga die Reise auf sich um an diesem Turnier teil zu nehmen. Mit Dimitri Jungo, Marco Tschudi, Novo Sarafimoski, Urs Furrer, Fabrizio Burato, Samuel Said Arji, Nicolas Ernst, Pascal Nydegger, Peter Graf und Michele Danieli waren es 10 an der Zahl. Erwartungsgemäss schlossen Dimitri Jungo und Marco Tschudi auch am besten ab. Das absolut Highlight - aus Schweizer Sicht - verpassten die beiden aber leider haarscharf. Denn Marco Tschudi verlor das Halbfinale gegen den späteren Turniersieger Serge Das mit 7-8 und Dimitri Jungo, ebenfalls im Halbfinale verlor auch mit 7-8, gegen Niels Feijen!

Das Finale ging zwischen dem heimischen Serge Das und dem Hauptfavorit Niels Feijen aus den Niederlanden über die Bühne. Der Belgier Serge Das machte die Überraschung zu später Stunde perfekt. Mit 8-7 gewann er die zweite Ausgabe des Longoni Benelux Open und durfte die Prämie von € 2500.- entgegen nehmen.

Weitere gute Schweizer Resultate konnten an diesem Wochenende
notiert werden. Nachfolgend die Übersicht. (Gesamtes Haupt-Tableau)

1. Serge Das (Belgien)
2. Niels Feijen (Niederlande)
3. Marco Tschudi (Schweiz), Dimitri Jungo (Schweiz)
5. Michael Seeger (GER), Marko Vogel (GER), Christian Reimering (GER), Wedy Jans (BEL)

ferner die weiteren Schweizer

9. Samuel Said Arji (Schweiz), Novo Sarafimoski (Macedonien)
17. Fabrizo Burato (Schweiz)

Rang 33 - 64
Urs Furrer, Pascal Nydegger, Nicolas Ernst, Danieli Michele, Peter Graf

 
 
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