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Thema International

Dienstag, 25. Mai 2010 2647 x gelesen  |  1 Kommentar
 

von Thomas Ramseyer - swissbillard

Seit mehr als 20 Jahren findet im kleinen Luxemburg der ARDENNEN-INTERVILLA CUP statt. Dank dem unverwüstlichen Idealisten Marc Meyer hat sich das Turnier von einem lokalen Ereignis zu einem internationalen Volksturnier entwickelt. Über 300 Spieler beteiligten sich auch in diesem Jahr an den Wettkämpfen, die in verschiedenen Kategorien ausgetragen wurden. In den Einzel-Wettkämpfe wurde 8-er Ball gespielt, in den Teams 9-er, 10-er und 8-er.

Bei den Herren gewann nach langem Kampf der in Deutschland spielende Tscheche Roman Hybler gegen den letztjährigen Turniersieger Brian Naithani. Dem ehemalige Deutsche Juniorenweltmeister gelang um ein Haar die Sensation den Cup zweimal hintereinander zu gewinnen.

 Brian Naithani - 2. Platz am Ardennen-Intervilla Cup 2010
Der ehemalige Juniorenweltmeister und Bundesligaspieler Brian Naithani unterlag im Finale Roman Hybler mit 4:6. Letztes Jahr hat er das Turnier gewonnen. Eine beachtliche Leistung in einem Feld von mehr als 250 Spielern!

Aus der Schweiz waren Urs Baechler sowie die Ingrid und Pascal Nydegger angereist. Das Billard-Paar kennt den Organisator persönlich und hält dem Turnier seit Jahren die Treue. Im Team-Wettbewerb schafften sie den 17. Rang. Ihren Teamkameraden Nicolas Baumanns aus Deutschland fanden Ingrid und Pascal erst in Luxemburg, als Ersatz für den Bieler Junior Samuel Arji der zu Hause mit den Abschlussprüfungen kämpft. Beim Herren Einzel erreichte Pascal sogar den ausgezeichneten 9. Rang nach knapper 6:5 Niederlage gegen den Deutschen Kulayants. Urs Baechler wurde bei den Herren 65er. 

Im Damenturnier erwischte Ingrid nicht ihren besten Tag und musste nach zwei Niederlagen und einem Sieg ihr Queue wieder einpacken. Die Kategorie Junioren fand ohne Schweizer Beteiligte statt, nachdem letztes Jahr noch Samuel Arji und Nicolas Ernst angetreten waren. 

Gewiss, auch am ARDENNEN-INTERVILLA CUP wollen die Spieler gewinnen aber im Vordergrund steht der Anlass an sich - mittmachen ist alles. Dem Organisator Marc Meyer, der das Turnier mit einer kleinen aber begeisterten Crew Jahr für Jahr erfolgreich durchzieht, liegt in erster Linie die Nachwuchsförderung am Herzen.

Die Zahlen sind bescheiden, aber für das kleine Land dennoch beachtlich. 35 Jugendliche spielen in Luxemburg Pool-Billard als Sport - auf die Schweiz hochgerechnet wären das immerhin fast 500! Spieler - davon sind wir noch weit entfernt. Auch bei den Herren ist in Luxemburg die Meisterschaft anders organisiert als bei uns. 30 Mannschaften aus 13 Vereinen stehen sich in drei Ligen gegenüber. Das wären in der 14 mal grösseren Schweiz 420 Mannschaften. Vielleicht können wir von den Luxemburgern etwas abgucken.

Dass die Luxemburgische Billardszene als gut organisierte Sportart wahrgenommen wird hilft Marc Meyer sicher wesentlich bei der Durchführung des Turniers, das dank einigen Sponsoren, öffentlicher Zuwendung und gutem Management bei einem Budget von fast fünfzig Tausend Euro jedes Jahr mit einem kleinen Überschuss abschliesst. Das Startgeld ist mit 30 Euro für die Damen und die Teams und 40 Euro bei den Herren vernünftig und für die Junioren ist die Teilnahme sogar kostenlos. Marc Meyer verzichtet konsequent darauf, Top-Spieler für den Anlass mit Antrittsgeld anzulocken. Ihm ist der offene und unbeschwerte Charakter des Events wichtiger und nicht ohne Stolz weist er darauf hin, dass auch ohne Antrittsgeld jedes Jahr einige der besten Europäischen Spieler den Weg nach Erpeldange finden.

24 Pooltische, die sich im Besitz des Turnierveranstalters befinden, werden jedes Jahr extra für den Anlass in einer grossen Sporthalle aufgebaut! Dass die Spiele zuweilen unter erschwerten Bedingungen stattfinden (bei Temperaturen um die 30°) tut dem Vergnügen und der Konzentration der Teilnehmer keinen Abbruch. Sie geniessen das Fest und die ausgelassene Stimmung. Die meisten von ihnen logieren in den 3-4 Tagen (das Turnier beginnt für einige schon am Donnerstag vor Pfingsten) auf dem nahegelegenen Zeltplatz, der über eine grosse Zahl von 5-er Bungalows verfügt.

Für Ingrid und Pascal Nydegger steht heute schon fest, dass sie auch im kommenden Jahr Pfingsten in Luxemburg verbringen werden. Einst waren an diesem Anlass mehr Schweizer dabei - wer für 2011 noch keinen ausgebuchten Kalender hat, sollte sich das Wochenende vormerken - 11. bis 13. Juni 2011 - ARDENNEN-INTERVILLA CUP 2011!

 

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Kommentare

25.05.2010 12:25:31 von Urs Baechler

Dank dem Wettbewerb auf der Web-Site von Pascal swissbillard.ch bin ich nun schon das zweite Mal an diesem Turnier mit dabei gewesen. Es ist echt ein toller Anlass. Das ganze Umfeld und die Ambiance sind faszinierend trotz den widerlichen Umständen was die Temperaturen anbelangt. Ok resultatmässig kann ich mit Pascal leider nicht mithalten, habe mich aber gegenüber dem letzjährigen Ardennen-Cup trotz dem stark besetzten Tableau rangmässig verbessert und das wichtigste es hat wieder Freude gemacht mitzumachen. Ich kann deshalb dieses Turnier sehr weiter empfehlen und werde mit 100%tiger Sicherheit nächstes Jahr auch wieder dabei sein. Also bis Pfingsten 2011 in Lëtzebuerg.... liebe Grüsse Urs

 
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