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Thema International

Donnerstag, 6. Juli 2006 2970 x gelesen  |  0 Kommentare
 
Das Billard-Café „Skyline“ in Lampertheim lud am am ersten Juli-Wochenende zum ersten von drei Pre-Qualifier ein. Das Startgeld wird zu 100% ausgeschüttet und auf dem ersten Rang winkt eine Wildcard für das Qualifikationsturnier vom 4. – 6. August, ebenfalls im „Skyline“ Lampertheim.

Bereits am Mittwoch und Donnerstag wurden die ersten beiden Gruppenphasen ausgespielt. Wie mir zu Ohren kam, hatte es z.B. der mehrfache Deutsche Meister Nicolas Ottermann nicht geschafft, über diese erste Hürde hinaus zu gehen. Auch der ausstrebende Spieler aus Wiesloch, Mehmet Cankurt musste sich ein zweites Mal einkaufen, ehe er es in die nächste Runde schaffen konnte.
Am Freitag wurde eine 8er-Gruppe im Doppel-K.O. gespielt. U.a. mit von der Partie auch der „oldie“ Tony Deigner, die „local heroes“ Jürgen Ritter und Uwe Kaiser. Mit zwei Siegen über Celal Dogan und Holger Sanowski setzte ich mich auf dem kürzesten Weg in die nächste Runde durch. Beide Begegnungen konnte ich mit 7:3 für mich entscheiden.

Am Samstag sah das Feld bereits viel dichter aus. Neben Tony Geigner, Jürgen Ritter und Uwe Kaiser waren auch Mehmet Cankurt, Bernd Hartnauer, Shervin Rahimi und Andreas Daniel mit von der Partie. Man durfte also gespannt sein, wer bereits am Samstag in der Zwischenrunde stecken bleibt und wer am Sonntag um die eine Wildcard kämpfen darf.

In meiner Gruppe setzte ich mich deutlich mit 5:0 Siegen durch. Sicherlich eine Überraschung war das Ausscheiden von Jürgen Ritter, der einfach nicht genug früh in Fahrt gekommen ist.
Die zweite Gruppe war da schon etwas interessanter. Hatten doch vier Spieler nach je drei Partien ein Spielverhältnis von 2:1. Schlussendlich hatten aber doch Shervin Rahimi und Jörn Kaplan die Nase vorne. Mit 4:1 Siegen qualifizierten sich die beiden sicher für die Endrunde am Sonntag. Der Dritte im Bunde war nicht etwa Mehmet Cankurt, sondern der gut aufspielende Bernd Hartnauer. Durch die bessere Differenz schob er sich an Mehmet noch vorbei und hatte nun wieder mit weisser Weste die Chance auf den Turniersieg.
Somit waren folgende Spieler am Sonntag dabei: Shervin Rahimi, Andreas Daniel, Bernd Hartnauer, Tony Deigner, Jörn Kaplan und ich.

Am Sonntag ging es dann auch gleich um 10Uhr mit folgenden Begegnungen los:

Marco Tschudi – Andreas Daniel

Tony Deigner – Jörn Kaplan

Shervin Rahimi – Bernd Hartnauer

Alle Partien gingen mit dem selben Resultat aus. Bernd, Jörn und ich entschieden die Sätze jeweils mit 8:5.

Nun kam es bereits zu einer interessanten Konstellation. Bernd und Jörn mussten gleich in der zweiten Runde gegeneinander spielen. Dies bedeutete für mich, dass wenn ich mit einem Sieg gegen Tony aus der zweiten Runde herausgehen würde, hätte ich schon einmal eine gute Stellung an der Spitze des Feldes. Doch alles kam anders. Nach einer 7:5 Führung und einem „trockenen“ Break fing mich Tony noch mit 2+ ab und beendete die Partie mit 8:7 gegen mich. Jörn konnte Bernd nicht wirklich viel entgegensetzten und musste den Satz gleich mit 8:1 abgeben. Jörn spielte keineswegs schlecht, jedoch schien gegen Bernd kein Kraut gewachsen.

Die dritte Begegnung entschied Andreas für sich. Somit ergab sich folgender Zwischenstand:

1. Bernd Hartnauer, 2:0 Sätze, 16:6 Spiele
2. Marco Tschudi, 1:1 Sätze, 15:13 Spiele
3. Andreas Daniel, 1:1 Sätze, 13:14 Spiele
4. Tony Deigner, 1:1 Sätze, 13:15 Spiele
5. Jörn Kaplan, 1:1 Sätze, 9:13 Spiele
6. Shervin Rahimi, 0:2 Sätze, 11:16 Spiele

In der nächsten Runde ging es für mich um Top oder Flop. Mein Gegner an dieser Stelle hiess Jörn Kaplan. Ein verhaltener Start beiderseits. Jedoch konnte ich mich früher festigen und die Partie mit 8:4 entscheiden. Wichtiger war jetzt, was der bis dato ungeschlagene Bernd Hartnauer macht. Dieser liess sich nicht aus seiner Form bringen und schlug auch Andreas Daniel mit 8:2. Durch diese deutlichen Siege auf Seiten von Bernd schwanden meine Chancen auf den Turniersieg und somit auf die heiss begehrte Wildcard. Gegen Shervin Rahimi verpasste ich in der nächsten Partie meinen Score etwas aufzupolieren. Nach gutem Spiel hätte ich mit 8:1 aus dem Match als Sieger heraus gehen können. Jedoch verpasste ich die Chance und konnte den Sack erst bei 8:4 zumachen. Die Tabelle sah nun vie folgt aus:

1. Bernd Hartnauer, 4:0 Sätze, 32:13 Spiele
2. Marco Tschudi, 3:1 Sätze, 31:21 Spiele
3. Tony Deigner, 2:2 Sätze, 26:28 Spiele
4. Jörn Kaplan, 2:2 Sätze, 21:24 Spiele
5. Andreas Daniel, 1:3 Sätze, 18:30 Spiele
6. Shervin Rahimi, 0:4 Sätze, 20:32 Spiele

Ich musste also mindesten 8:3 gegen Bernd gewinnen um den Turniersieg noch an mich zu reissen. Rein rechnerisch konnte ich sogar noch auf den vierten Platz runterrutschen. Mit viel Willen und Energie ging in die letzte und alles entscheidende Partie. Gleich den ersten Tisch vermochte ich zu räumen. Durch leichte Flüchtigkeitsfehler meinerseits, welche bestimmt auch ein bisschen auf die Spannung in beiden Spielern zurückzuführen ist, verpasste ich die Gelegenheit, die Führung auszubauen. Zwischenstand nach 5 racks: 2:3 gegen mich.
Im sechsten Spiel hatte nun Bernd die Chance, mit 4:2 in Führung zu gehen. Dies würde gleichzeitig auch bedeuten, dass er das Turnier gewinnt. Jedoch flatterten auch bei Bernd die Nerven und so kam ich nochmals zu einer Chance. Beim Stand von 3:3 fand ich nun auch mein Break und konnte sogleich 3 Partien „an-aus“ hinten anhängen. Unglücklicher Weise fiel beim Stand von 6:3 nichts beim Break und somit hatte Bernd wieder alle Möglichkeiten. Nachdem Bernd den ganzen Tisch sehr sicher abgeräumt hat, verstellte er sich nur leicht auf die 8, um diese in die Mitteltasche zu versänken. Aber auch dieses Mal liess mich Bernd noch einmal an den Tisch, indem er die 8 an die Kante der Tasche setzt. 7:3 und wieder ein Break, bei dem nichts fällt. Bernd hat schliesslich nur noch drei Kugeln und die 8 auf dem Tisch. Durch eine kleine Botage verfehlte er die nächste Position um wenige Zentimeter. Jedoch war alles noch offen. Bernd nahm sich bei dem nächsten Ball viel Zeit, ging es doch in diesem Spiel um den Turniersieg. Ein „hill-hill“ Match beim Stand von 7:3. Paradox aber wahr. Schliesslich entscheidet sich Bernd für einen Weg. Jedoch stösst er die Weisse ein bisschen ängstlich und lässt dieselbe in die Ecktasche abgehen. Der Rest war nunmehr noch Formsache und ich konnte die Partie noch mit 8:3 gewinnen.

Der Endstand:

1. Marco Tschudi, 4:1 Sätze, 39:24 Spiele
2. Bernd Hartnauer, 4:1 Sätze, 35:21 Spiele
3. Jörn Kaplan, 2:3 Sätze, 28:32 Spiele
4. Andreas Daniel, 2:3 Sätze, 26:33 Spiele
5. Tony Deigner, 2:3 Sätze, 29:36 Spiele
6. Shervin Rahimi, 1:4 Sätze, 28:39 Spiele

Somit qualifiziere ich mich für den IPT Qualifier vom 4. – 6. August in Lampertheim.
Ich möchte an diesem Punkt Chris und seinem Team für das tolle Wochenende danken. Die Stimmung war stets sehr fair und man versuchte auf die Spieler einzugehen. So z.B. hat die Turnierleitung auch sogleich bekannt gegeben, dass die Plätze 4-6 eine Wildcard für den nächsten Pre-Qualifier erhalten. Auch wurde auf andere Wünsche eingegangen. Dies bedeutet, dass bei den nächsten zwei Pre-Q’s die Ränge 1 & 2 eine Wildcard für die Haupt-Quali erhalten. Das Startgeld wird auf €90.- erhöht. Alles in allem eine sehr faire Sache! Danke vielmals Chris… und bis August!
 

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